BannAni

 
Bann wenn u aber
Aquarienwasser

Unentbehrlich für die
Förderung des Stoffwechselkreislaufs
und einen stabilen
Gashaushalt,
ist der Einschluss
der Wasseroberfläche
in den Filterkreislauf.

Fischkrankheiten und wie sie entstehen.

Wie jedes Lebewesen, so besitzen auch die Fische gewisse Abwehrkräfte gegen Krankheitserreger.  Wenn der Fisch jedoch durch irgendwelche Ereignisse geschwächt oder umgekehrt die Krankheitserreger durch besondere Umstände gestärkt werden, können die gewohnten Krankheiten auftreten. 
Eine der Hauptursachen dabei liegt mit grosser Wahrscheinlichkeit in der Schädigung durch die Umwelt (Aquarium).
Man kommt immer wieder auf die alte These zurück, dass Vorbeugen besser ist als Heilen.
Mit anderen Worten, hat man einen Schaden erst erkannt, ist er meist so weit fortgeschritten, dass ein Heilungsversuch oft nicht mehr zu dem gewünschten Ergebnis führt.

Welche Vorbeugemassnahmen kann man treffen?
Wie kann man die Widerstandskraft der Fische erhalten?
Wie kann der Einfluss der Krankheitserreger dämpfen werden?

Kleine Aquarien sind aufgrund der geringen enthaltenen Biomasse besonders von Anfängern kaum ökologisch zu stabilisieren. Sie werden aber trotzdem gekauft nach dem Motto  
"Wenn ich mich mit etwas nicht auskenne, investiere ich lieber zu Beginn nicht so viel Geld und Wohnraum".
Der Anfänger erlebt damit allerdings vernichtende Misserfolge durch geringes Fachwissen.
Der Wunsch, das Aquarien sofort relativ dicht zu besetzen, die Neigung zur Überfütterung der vorhandenen Fische und das vorhandene, aber nicht ausreichende Filterzubehör sind die Ursachen für diese Misserfolge. (meist mechanische Innenfilter).

An erster Stelle muss immer stehen, dass den Aquarienbewohnern dauerhaft eine optimale Umwelt geboten wird.  Das Wasser und die Wasserqualität nehmen dabei naturgemäss eine zentrale Position ein und sind zum Teil eng mit dem Fisch- und Pflanzenbesatz, der Fütterung, der installierten Technik und der Aquarienpflege durch den Aquarianer verknüpft.
Die Bedeutung und die Auswirkungen einiger Wasserparameter sollten zum Wohl der Fische auf jeden Fall bekannt sein. Wichtig ist neben dem Fachwissen manchmal auch der so genannte
"gesunde Menschenverstand": Denn mit Blick auf denn Fischbesatzes und bezüglich der Wasserchemie ist auf Dauer nicht alles gut und richtig, was auf den ersten Blick möglich erscheint.
 

Wasser ist nich gleich Wasser
dass gilt für die Erstbefüllung und für den Teilwasserwechsel.
Regenwasser
ist lebensfeindlich, da biologisch wichtige Inhaltsstoffe fehlen und oft Verschmutzungen aus der Umwelt und vom Dach problematisch sind.  Auch bei Brunnenwasser ist Vorsicht geboten, denn man kann meist nicht sicher sein, ob und welche schädlichen Stoffe, zum Beispiel durch landwirtschaftliche Einträge, aktuell enthalten sind. Leitungswasser ist fast immer das zuverlässigste Ausgangswasser, das dem Aquarianer zur Verfügung steht, zumal es als eines der am besten untersuchten und überwachten Lebensmittel gilt.
Dass es auch hier die unterschiedlichsten Wassertypen gibt, versteht sich fast von selbst.

Ist das Wasser im Aquarium, sammeln sich im Lauf der Zeit durch die Ausscheidungen der Wasserlebewesen, und die Arbeit der Mikroorganismen Stoffe im Wasser an, die nicht nur unerwünscht sind, sondern dem System bzw. seinen Bewohnern auf Dauer schaden können.  Andererseits verbrauchen alle Lebewesen auch Inhaltsstoffe aus dem Wasser, was wiederum zu Mangelsituationen bzw. sogar zu dramatischen Veränderungen der Wasserchemie führt.
Dem muss der Aquarianer durch Pflegemassnahmen entgegensteuern.
Rechtzeitig und vorbeugen heisst die Devise. Haltungsprobleme und Schäden gar nicht erst entstehen lassen, denn auch nur kurzzeitige Verschlechterungen der Umweltbedingungen bedeuten Stress für die Aquarienbewohner mit allen negativen Folgen
z. B. für die Fischgesundheit.

Das Immunsystem der Fische muss gestärkt werden.
Starke ph-Schwankungen können dieses beeinflussen. Wobei die Karbonathärte (KH) durch ihre enge Wechselbeziehung zum  pH-Wert und zum Kohlendioxid (CO²) eine besonders Rolle spielt. (Stoffwechselkreislauf).
Die  Karbonathärte kann als die Substanz angesehen werden, die das Wasser gegen
pH-Schwankungen abpuffert. Anders ausgedrückt, je höher die Karbonathärte, desto
ph-stabiler ist das Wasser.
Natürlich muss berücksichtigt werden, welchen Härtebereich und welchen ph-Wert die eingesetzten Fische bevorzugen.  Als Faustregel gegen die Gefahr eines Säuresturzes kann in normalen Süsswasseraquarien gelten, dass eine Karbonathärte von 3°dH möglichst nicht unterschritten werden sollte. 
Besonders in weichem Wasser ist den Veränderungen des ph-Wertes durch regelmässiges Messen Aufmerksamkeit zu widmen.

Durch die künstliche Zufuhr von Sauerstoff (Oberflächenströmung, Diffusor und Ausströmersteine) steigt der ph-Wert im Aquarium und es wird überschüssiges Ammonium (NH4) in Ammoniak (NH³) umgewandelt. 
 Ammoniak ist ein giftiges Gas, dass die Zellwände der Fische leicht durchdringen kann.
Gelangt zu viel Ammoniak in eine Zelle, so steigt der ph-Wert im Zellsaft derart hoch an, dass lebenswichtige Funktionen blockiert werden. 
Dies führt zur Schwächung der Fische und ist die Ursache für viele Fischerkrankungen.

 

Krankheitserreger z. B. Ichthyophthirius sind in jedem Aquarium vorhanden, davon befallen werden aber nur gestresste und geschwächte Fische, z.B. Stress beim Umsetzen.

Für den  Stoffwechselkreislauf, die Bakterienkulturen und Mikroorganismen, sowie den Fischbestand und die Wasserpflanzen ist der  Wasserwechsel in zu langen Abständen und mit zu grossen Mengen nicht verträglich.
Besser ist es, wenn kleine Wassermengen in kurzen Abständen gewechselt werden.

Eine  Kahmhaut auch  Biofilmauf auf der Wasseroberfläche ist oft für den Sauerstoffmangel im Aquarium verantwortlich.
Sauerstoffmangel schwächt das Immunsystem der Fische.

Empfehlenswert ist es sich mit der Einrichtung eines  Walther-Aquariums vertraut zu machen.
In einem nach unseren Empfehlungen eingerichteten Aquarium gibt es keine lästigen Algen, keine Mulmablagerungen und auch selten kranke Fische.

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Aquarienwassertest
Eine einfache Methode um festzustellen ob die
Voraussetzungen für den
optimalen Stoffwechsel-
kreislauf in Ihrem Aquarium vorliegen
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