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Bann wenn u aber
Aquarienwasser

Unentbehrlich für die
Förderung des Stoffwechselkreislaufs
und einen stabilen
Gashaushalt,
ist der Einschluss
der Wasseroberfläche
in den Filterkreislauf.

Der Stoffwechselkreislauf im Aquarium.

Dem Stoffwechsel der Wasserpflanzen und den Zierfischen wird in der Aquaristik wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Fachhändler können dazu wenig bis keine Beratung geben.
In der Fachliteratur fehlt meistens das Stichwort im Verzeichnis, der Leser findet oder versteht den Stoff nicht.

Stimmen die Voraussetzungen für den Stoffwechsel- und Nährstoffkreislauf im Aquarium dann wachsen die Pflanzen und die Fische sind gesund.

Pflanzen weisen viele Besonderheiten insbesondere des Stoffwechsels auf, die man bei anderen Organismen nicht findet. Zu den wichtigsten Eigenheiten der Pflanze gehört die Fähigkeit zur Photosynthese.
Der Energiehaushalt der Pflanzenzelle ist die Photosynthese und die Dissimilation. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Assimilation des Stickstoffs und die Biosynthese der Aminosäure.
Die Vorgänge des Stoffwechsel wandeln die aufgenommenen Nahrungsstoffe durch chemische Umsetzung in körpereigene Substanzen um (Assimilation), die entweder durch Vermehrung der eigenen Körpersubstanz dienen oder durch weitere chemische Vorgänge Energie zur Bestreitung typischer Lebensprozesse freisetzen.
Im natürlichen Nährstoffkreislauf besteht ein Fließgleichgewicht zwischen Produzenten und Konsumenten.
Den Stoffwechselkreislauf beeinflussen die Gase (Sauerstoff, Kohlenstoff und Stickstoff)
in Abhängigkeit von den Temperaturen.
 

Für das chemische Gleichgewicht gilt das Massenwirkungsgesetz (MWG).
Die Gleichgewichtskonstante ist von der Temperatur und dem Druck abhängig.

Für unser Beispiel des Wassergasgleichgewichts ergeben sich bei ca. 20° C und  1013 hPA  folgende Werte.
Gase in % zueinander: 
Anteilig  - Sauerstoff  32,8%  - Kohlenstoff  1,5%  - Stickstoff  65,7%   = MWG 100%
 

Die Reaktionsgeschwindigkeit der Stoffe kann stark variieren, sie hängt ausser von der Affinität der mit einander reagierenden Stoffe von vielen äusseren Faktoren ab z.B. Konzentration, Druck und Temperatur. In der Regel erhöht sich die Geschwindigkeit einer Umsetzung bei einer Temperatur Erhöhung um 10° C auf das Doppelte bis Dreifache. Streng genommen stellt sich bei allen chemischen Reaktionen ein Gleichgewichtszustand zwischen Hin- und Rückreaktion ein.
Das Gleichgewicht ist jedoch oft sehr weit auf die linke oder rechte Seite verschoben, wenn eine Reaktionsrichtung bevorzugt abläuft.

Eine besondere Bedeutung kommt unter den chemischen Reaktionen den Oxidations- Reduktions- Vorgängen zu.
Unter Oxidation versteht man im engeren Sinne die Verbindung eines Stoffes mit Sauerstoff.
Als Reduktionsmittel bewährt sich Kohlendioxid.
Oxidationsschritt und Reduktionsschritt werden als Redoxsystem beschrieben.


Stoffwechselkrankheiten sind durch Störungen von Teilphasen des Stoffwechsels hervorgerufene Erkrankungen. Dies bedeutet auch, dass ausser sonstigen schädlichen Nebenwirkungen eine empfindliche Störung des Gleichgewichtes im Nährstoffkreislauf vorliegt, der so zum Durchflussystem wird.

Was bedeutet dies für die  Aquaristik?
Intakte Kreisläufe nicht aus dem Gleichgewicht und zerstörte Kreisläufe wieder in Gang zu bringen.

Ob der Stoffwechselkreislauf unter aquaristischen Verhältnissen optimal ablaufen kann ist einfach zu ermitteln.
Man misst die  Carbonathärte und den PH-Wert und bestimmt daraus den CO2 Gehalt des Aquariumwassers. (siehe Tabelle)
Liegt der CO2 Gehalt nicht unter 1 mg/l und nicht über 15 mg/l, kann man davon ausgehen, dass der Stoffwechsel optimal ablaufen kann.

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Eine einfache Methode um festzustellen ob die
Voraussetzungen für den
optimalen Stoffwechsel-
kreislauf in Ihrem Aquarium vorliegen
.

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