BannAni

 
Bann wenn u aber
Aquarienwasser

Unentbehrlich für die
Förderung des Stoffwechselkreislaufs
und einen stabilen
Gashaushalt,
ist der Einschluss
der Wasseroberfläche
in den Filterkreislauf.

Pflanzenprobleme im Aquarium gibt es nicht.

Temperaturführung und Pflanzenwuchs
Eine Erkenntnis, die in Fachkreisen längst unbestritten ist, aber leider in der Praxis viel zu wenig Beachtung erfährt, ist der Zusammenhang von Temperaturführung und Pflanzenwuchs. 

Wie entwickeln sich Pflanzen bei erhöhter Wassertemperatur?
Die meisten Aquarien werden mit einer gewöhnlichen Wasserheizung z.B. einem Stabheizer oder der Thermoeinheit eines Aussenfilters erwärmt und auf Temperatur gehalten. Dazu kommt in einigen Fällen der Einsatz einer Bodenheizung. Sieht man hier mal von den fachlich versierteren Kunden ab, so liegt das Motiv zum Erwerb einer Bodenheizung oft im Ersetzen des "hässlichen" Stabheizers im Aquarium oder auch in der Angst vor den 240 Volt im Wasser begründet. Klar, das Aquarienwasser sollte warm gehalten werden, denn in den Tropen ist es ja auch warm und vor allem benötigen die geliebten Fische ihr warmes Wasser.

Welche Auswirkungen hat die Wasser- und Bodentemperatur auf die Aquarienpflanze?
Diese Frage wird eigentlich nur im Zusammenhang der Einrichtung von Diskusbecken diskutiert.  Bekanntermassen scheinen viele Pflanzenarten die erhöhten Temperaturen in Diskusaquarien nicht zu überleben.
Warum ist das so?
Die Erklärung liegt im Zusammenhang von Atmungsaktivität und Temperaturhöhe. Je höher die Temperatur um so höher ist die Atmungsaktivität.  Dies gilt übrigens für alle Lebewesen, auch uns Menschen.  Im Aquarium und speziell für die Aquarienpflanzen bedeutet eine höhere Temperatur also eine höhere Atmungsaktivität und damit einen erhöhten Stoffabbau unter hohem Energieeinsatz.  Kurz, die Pflanze wird bei höheren Temperaturen mehr gestresst, verliert Kraft und Substanz. Diese Substanz muss die Pflanze sich wieder bei Tag im Rahmen der Photosynthese erarbeiten und mehr noch, denn die Pflanze möchte ja wachsen.
Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Pflanzen während des Tags sehr viel Kraft und Substanz aufbauen müssen, die während der Atmung rund um die Uhr benötigt wird.  Schafft die Pflanze dies nicht, so wird sie immer mehr kümmern und letztendlich eingehen.
Diesem Effekt kann man entgegenwirken indem man die Wassertemperatur nicht zu hoch fährt und am besten bei Nacht etwas absinken (ca. 0,5-1°C) lässt.  Damit verringert man die Atmungsaktivität deutlich. Die Aquarienpflanzen bleiben in Folge davon robuster und zeigen in der Regel einen besseren kompakteren Wuchs.

Ein zweiter Zusammenhang von Temperatur und Pflanzenwuchs ist in der Temperaturführung vom Aquarienbodengrund und dem Aquarienwasser darüber zu sehen.  Wie in vielen Jahren der Praxis festgestellt, wachsen die Pflanzen in jenen Becken am besten, in welchen der Bodengrund etwas wärmer ist als das Wasser darüber.  Die Betonung liegt hierbei ganz deutlich auf etwas.
Denn in Becken mit 3°C bis mehr als 20°C schwankenden, wärmeren Bodengrund bricht das Wachstum zusammen. (Bodenfluterheizung) Auch hier stellt sich die Frage
"Warum ist das so?"
Nach unserer Meinung liegt der Grund in der Dimension oder Grössenordnung der Durchströmung des Bodengrundes welcher durch die Temperaturdifferenz von Boden zum Wasser ausgelöst wird.
Dies ist regelmässig bei Bodenheizungen (Bodenfluterheizung) deren Temperaturmessung im Aquarienwasser vorgenommen wird der Fall, die Bodentemperatur  liegen im ungünstigen Bereich.
Durch aufsteigendes wärmeres Wasser und einsickerndes kälteres Wasser wird der Boden mit organischem Material, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.
Temperaturunterschiede von mehr als einem Grad sind hier schädlich.
Es ist wichtig, dass die angeregten Strömungen im Boden äusserst schwach sind um eine Bildung von biochemisch unterschiedlichen Klimazonen zu zulassen.
Dies vorausgesetzt findet man langfristig im Boden zwei Schichten. Die obere sauerstoffhaltige (aerobe) Schicht und die untere sauerstoffarme (anaerobe) Schicht.  Die obere Schicht übernimmt die Aufgabe eines grossen Biofilters.  Hier werden einsickernde Abfallstoffe abgebaut bzw. oxidiert.  Die untere Schicht ist der Lebensraum für sogenannte anaerobe Bakterien, in diesem Kleinklima werden organische Materalien und Nitrat zu Nährstoffen reduzieren, d.h. der zuvor gebundenen Sauerstoff wird entzogen. Als Folge davon liegen die Nährstoffe in einer Form vor, die für die Pflanzen optimal aufnehmbar ist.  Auch grosse Mengen an CO² Gase werden hier erzeugt (freigesetzt). Die untere Schicht ist damit die wichtigste Nährstoffquelle für die Pflanzen und ist entscheidend für den Pflanzenwuchs.
Der kontinuierliche, schwache Temperaturunterschied von Boden zum Wasser unterstützt die Bildung dieses Schichtaufbaus entscheidend.
Die Schlussfolgerung aus dieser Erkenntnis ist, diese Sauerstoffarmezone nicht mit ungeeigneten Mulmsaugern zu zerstören.
Mit unserer  VARIO-Saugglocke mit Tiefenkontrolle ist die Pflege dieser Zonen optimal gelöst.

Zugegeben, die Sache hört sich recht kompliziert an und ist bestimmt nicht jedem Aquarianer leicht zu vermitteln, aber als Aquarianer sollte man sich bewusst sein, wie eine schwache Bodenerwärmung für guten Pflanzenwuchs sorgen kann und warum der Einsatz von überdimensionierten und schlecht oder gar nicht angesteuerten Bodenheizungen oft nicht zum Erfolg führt.
Hier zeigt sich wieder einmal, dass man im Aquarium nicht Technik der Technik zuliebe einsetzen sollte, sondern schon genau prüfen muss wie sinnvoll die Technik ist und welcher Nutzen zu erreichen ist.

Der Einsatz von Thermoplat hat sich sehr bewährt und zu gutem Pflanzenwuchs geführt.
 Thermoplat ist ein innovatives, hochwertiges Produkt und ist daher eine Investition in guten Pflanzenwuchs.
Thermoplat eignet sich optimal für die Temperaturführung im Boden.
Die Differenz zum  Wasser beträgt nicht mehr als 0,5°C und sinkt in der Nacht um ca. 0,2 Grad ab.

Bei der Eisendüngung mit  Spormia-fe sensation
über den  OFA Wasseroberflächenabzug  in den Saugfilter bleibt das zweiwertig, wasserlösliche Eisen über eine Zeitspanne von ca. 6 - 10 Tage in Lösung und kann so von den Wasserpflanzen als Nährstoff aufgenommen werden.
Wird eine Eisendüngung im Aquarium direkt vor genommen so wird innerhalb von zwei Tagen mit der Hilfe von Sauerstoff aus dem zweiwertigen Eisen schnell das wasserunlösliche dreiwertige Eisen, dies kann von der Wasserpflanze nicht mehr aufgenommen werden.

Fazit: Die Temperaturführung, die Gase und die richtige Düngung sind für die Pflanzen im Aquarium sehr wichtig und so kann auch die Photosyntese
und der Stoffwechsel optimal funktionieren.

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